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Das Keiko selbst war nicht sehr intensiv. Es gab zwar einige Kämpfe Mann gegen Mann, aber überwiegend machten die unteren Ränge Einzelübungen. Die Sekitori standen eigentlich nur herum, außer Tokitsuumi, der an der Kante des Zuschauerbereichs lange Zeit seinen Rücken dehnte. Bei vorherigen Besuchen hatten wir bereits den Eindruck bekommen, dass das echte Keiko erst beginnt, nachdem die Zuschauer weg sind. Ein paar Fotos später würden wir gehen, nachdem uns das Ende des Trainings angezeigt wurde. Kein Gebet an die Götter, kein Reinigen und Vorbereiten des Dohyo fürs nächste Mal. Nichts. Aber wir waren froh, wenigstens etwas sehen zu können.
Dann setzte sich der Rijicho im August 2002 zur Ruhe.
Im darauf folgenden Mai gingen wir wieder zu unseren “bevorzugten Keiko-Besuch” Heya, inklusive Tokitsukaze- beya. Diesmal hing ein Schild an der Tür zum “Glocke läuten wenn Sie das Training beobachten wollen”. Das taten wir, und Meike fragte in ihrem besten und höflichsten Japanisch, ob wir uns das Keiko ansehen könnten. “Kein Keiko jetzt”, kam als Antwort. OK. Wir zogen den Schwanz ein und gingen stattdessen zu anderen Heya. Ich vermute, wir mussten anrufen und einen Termin ausmachen, was wir dann auch vor hatten. Stattdessen trafen wir Tokitenku beim Kokugikan – oder war es später am Abend? – und fragten IHN, ob wir am nächsten Tag das Keiko anschauen könnten. Er sagte ja. Wir sagten “JA!”.
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Am nächsten Tag ignorierten wir das Schild und gingen geradewegs hinein. Ein oder zwei Rikishi waren da, aber keine Sekitori. Einer der Ringer deutete an, dass wir uns Zabuton nehmen sollten, also setzten wir uns aufrecht und ordentlich hin, ohne einen Mucks von uns zu geben. Schließlich kam Shimotori hervor, dann Tokitsuumi, dann Tokitenku, glaube ich. Sie standen herum und unterhielten sich, dann ging einer zurück hinter den Noren, und dann der nächste. Abermals machten ein paar der unteren Ränge Übungen, ein bisschen Mann gegen Mann, und viel Herumstehen. Tokitsuumi kam heraus und streckte sich gegen die Wand. Dann verschwand er. Wir konnten einiges Gerede und Gelächter von hinten hören, aber – jetzt wo ich daran denke – merkwürdigerweise lag kein Geruch von Chanko in der Luft, so wie in jedem anderen Heya, welches wir besuchten. Schließlich sagte uns einer der Jungs, dass das Keiko beendet sei, also gingen wir mit leichter Verwunderung, aber nicht bevor wir noch Bilder mit Tokitenku und Shimotori gemacht hatten. Dies passierte auch die nächsten paar Male, wenn wir zum Tokitsukaze-beya gingen (ohne die Fotos), aber das Beste kam noch.
Im Mai letzten Jahres gingen wir zu Tokitsukaze – wohlgemerkt, wir gehen IMMER zu Tokitsukaze. Gingen rein, setzten uns auf Zabuton, machten ein paar Bilder, beobachteten Takahashi für eine Weile. Sahen die unteren Ränge miteinander üben, sahen die Sekitori die unteren Ränge
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beobachten. Sahen die Rikishi hinter dem Noren verschwinden, einer nach dem anderen, sahen dann einen oder zwei wieder heraus kommen. Sahen dann DIESE wieder hinein gehen. Sahen dann einen leeren Dohyo. Niemand sagte uns, dass das Keiko beendet wäre, also wollten wir nicht unhöflich sein und gehen. So saßen wir für etwa 20 Minuten ganz allein da. Dann sind wir gegangen.
Üblicherweise hängen die Rikishi nach dem Keiko noch für eine Weile vor dem Heya herum. Mir fällt keines der mir bekannten ein, wo das nicht der Fall gewesen wäre. Vielleicht bleiben nicht alle Sekitori für längere Zeit draußen, aber viele der unteren Ränge schon. Bei Tokitsukaze ist das nicht so. Ich denke wir sahen nur ein oder zwei Mal einen Rikishi draußen. Das erste Mal sahen wir einen Jungen grünen Tee trinken – jetzt Tsuchihashi – und machten ein Foto mit ihm. Und ich glaube wir konnten das nur deshalb machen, weil das große Eisentor zum “Hinterhof” offen war. Unter dem neuen Tokitsukaze Oyakata wurde das Tor geschlossen. Selbst wenn wir also jemanden sehen sollten, wäre es wie mit einer Person in einem Zookäfig sprechen zu wollen.
Im Mai werden wir wieder hingehen. Wir gehen IMMER zu Tokitsukaze. Erfreut Euch in der Zwischenzeit an den Fotos in diesem Artikel, welche über die Jahre hinweg entstanden sind.
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